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So werden Arbeitsplatten in die Küche eingebaut

Auprotec ArbeitsplattenVon Zeit zu Zeit kann es erforderlich sein, die Arbeitsplatte in der Küche zu erneuern. Eines lässt sich vorab bereits sagen: Es ist leichter, wenn man weiß, wie es geht. Mit einer passenden Schritt-für-Schritt-Anleitung werden die einzelnen Arbeitsetappen erklärt und somit ist es auch denjenigen möglich, die nicht das technische Know-how besitzen, eine Arbeitsplatte zu montieren. Nachfolgend möchten wir für Sie zusammenfassen, worauf Sie achten müssen, sodass eine unkomplizierte Montage möglich ist, die Sie selbst ohne Fachmann übernehmen können.

Vorbereitungen für den Kauf der Arbeitsplatte

So werden Arbeitsplatten in die Küche eingebautZunächst ist es wichtig, ein paar Vorbereitungen zu treffen, bevor die Arbeitsplatte überhaupt in die Küche gelangt. Gemeint hiermit ist die Vermessung der Länge, die man in jedem Fall benötigt, um überhaupt eine passende Arbeitsplatte kaufen zu können.

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Die notwendigen Werte umfassen die Länge, Breite und Tiefe, wobei man auf das Maß der Küchenschränke zurückgreifen kann, die unter der Arbeitsplatte aufgestellt werden. Am Ende kalkuliert man noch einen Überstand von zwei Zentimetern Breite ein und kann nun die Platte besorgen.

Arbeiten vor dem Einbau

Hat man erst einmal die passende Arbeitsplatte erworben, sind weitere Vorbereitungen notwendig, damit später auch Dinge wie die Spüle oder der Herd benutzt werden können. Erforderlich sind für diese Arbeiten die folgenden Werkzeuge:

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  • Maßband
  • Kreissäge
  • Stichsäge
  • Bohrmaschine

Im Anschluss geht man dann nach der folgenden Anleitung vor:

Schritt Erläuterung
Schritt 1 Das Maß sollte nach dem vorherigen Ausmessen bereits einigermaßen stimmen. Es kommt jedoch vor, dass die Wand, an der die Küche steht, leicht schief verläuft. Solche Unebenheiten können vermessen und anschließend mit einer Stichsäge oder einen Hobel behoben werden.
Schritt 2 Sofern die Platte bereits die korrekte Länge besitzt, kann man nun die Aussparungen für Kochfeld und Spüle in Angriff nehmen. Hierzu wird die Arbeitsplatte zunächst auf die Schränke gelegt.
Schritt 3 Das Kochfeld wird nun mit dem Gesicht nach unten mittig auf die Platte gelegt. Dessen Umriss wird mit einem Bleistift angezeichnet.
Schritt 4 Nun ist es erforderlich, den Überstand des Kochfelds auszumessen, da das spätere Loch ein wenig kleiner sein muss, als das Kochfeld selbst. Die Schnittkante wird nach innen versetzt ebenfalls angezeichnet.
Schritt 5 Selbiges Vorgehen wird nun auch mit der Spüle vollzogen. Wichtig ist, dass sowohl Becken als auch Kochfeld korrekt ausgerichtet werden. Sind die Aussparungen nämlich erst einmal ausgesägt, ist eine Änderung nicht mehr möglich.
Schritt 6 Bevor man zur Stichsäge greift und die Ausschnitte entfernt, werden an allen vier Ecken der jeweiligen Anzeichnungen Löcher gebohrt. Dank dieser lässt sich das Sägeblatt der Stichsäge leichter einführen, sodass das Ausschneiden sehr viel leichter fällt.
Schritt 7 Nun werden die beiden Ausschnitte nacheinander vorsichtig mit der Stichsäge ausgeschnitten. Empfehlenswert ist es, sich von einer zweiten Person helfen zu lassen. Besonders wenn es an das letzte Stück des Schnitts geht, kann dieses nach unten wegbrechen. Daher ist es sinnvoll, wenn von unten die zweite Person dem besagten Stück ein wenig Halt gibt und es nach dem Schneiden entgegennimmt.
Schritt 8 Bei der Spüle ist es sinnvoll, das nun freiliegende Holz mit Silikon zu versehen und dieses so auf der Schnittfläche zu verteilen, dass später keine Feuchtigkeit eindringt. Idealerweise wird dies mit der Hilfe eines Spachtels erledigt. Bevor man fortfährt, muss das Silikon zunächst trocknen.

Tipp: Offene Kanten seitlich der Arbeitsplatte werden mit einem Umleimer versehen. Diesen bügelt man ganz einfach auf den Kanten auf und entfernt die überschüssigen Stücke vorsichtig mit einem Beitel, der scharf genug ist. Die Ränder werden zusätzlich mit einer Feile oder etwas Schleifpapier geglättet.

Vorbereitung der Küchenspüle

Die nun folgenden Arbeiten sind empfehlenswert, wenn die Arbeitsplatte noch nicht verbaut wurde. Denn hinterher ist es umso schwieriger, da man sonst über Kopf arbeiten muss. Die Küchenspüle muss nämlich noch für den späteren Anschluss vorbereitet werden. Hierfür benötigt man mehrere Rohre, wie zum Beispiel den Ab- und Überlauf. Entsprechende Sets, in denen alles enthalten ist, was man für den Einbau benötigt, sind glücklicherweise erhältlich.

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Mit diesem geht man nun wie folgt vor:

  • Ab- und Überlauf montieren: Hierzu wird im inneren Teil des Spülbeckens die Ablauföffnung angebracht und das Ventilunterteil inklusive Dichtung auf der Unterseite angebracht. Beides wird nun mittels Gewinde verbunden.
  • Überlaufrohr anpassen: Das Überlaufrohr ist meist etwas länger als nötig, weswegen es erforderlich ist, seine Länge anzupassen. Dabei ist es sinnvoll, noch etwa zwei überstehende Zentimeter einzukalkulieren, damit man das Anschlussrohr bequem in das Ventilunterteil stecken kann. Der überschüssige Teil wird am besten mittels einer Metallbügelsäge gekürzt.
  • Befestigungsklammern montieren: Jedem Spülbecken liegen ein paar Befestigungsklammern bei, die dafür sorgen, dass das Spülbecken fest in der Arbeitsplatte bleibt. Diese werden an den entsprechenden Stellen montiert.
  • Dichtschnur aufkleben: Damit möglichst keine Feuchtigkeit unter das Becken gelangt, wird eine zusätzliche Dichtschnur an der Randfuge des Beckens aufgeklebt.
  • Armatur befestigen: Der Wasserhahn wird am besten schon im Vorfeld montiert. Hierzu wird das Spülbecken zunächst umgedreht. Daraufhin steckt man sämtliche Anschlussschläuche durch das vorgesehene Loch in der Spüle und schraubt die Armatur von unten fest.
  • Spüle befestigen: Sind sämtliche Vorbereitungen getroffen, kann man das Becken in die Aussparung stecken und mit etwas Druck in der Platte verankern.

Tipp: Für eine leichter Handhabung liegt die Arbeitsplatte während der Bearbeitung am besten auf zwei Arbeitsböcken.

Arbeitsplatte montieren

Nimmt die Arbeitsplatte nur eine Wand ein, kann sie nun montiert werden. Zunächst ist es sinnvoll, die Unterschränke alle korrekt auszurichten und dann die Platte, um sie von unten zu befestigen. Benötigt hierfür wird ein sogenannter Korpusverbinder.

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Er besteht aus einem Unter- und Oberteil. Das Unterteil wird an der Unterseite der Arbeitsplatte befestigt, während das Oberteil am Unterschrank seinen Platz findet. Beide Teile müssen nur noch zusammengesteckt und verschraubt werden. Die Arbeitsplatte sitzt!

Abschlussleisten anbringen und Verbindungen herstellen

Der letzte Schritt umfasst die Anbringung von Abschlussleisten, die zwischen Arbeitsplatte und Wand befestigt werden. Ihre Anbringung ist sinnvoll, da sie verhindert, dass Soße oder sonstige Flüssigkeiten hinter die Arbeitsplatte gelangen.

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Die Trägerprofile werden zunächst gemäß der Länge der Arbeitsplatte angepasst und anschließend mittels Schrauben an der Wand befestigt. Manche Modelle lassen sich auch einfach mittels Silikonkleber an der Wand anbringen.

Ferner sollten nun die Anschlüsse des Wasserhahns mit dem Warmwasserspeicher verbunden werden. Dabei ist unbedingt darauf zu achten, dass die Zuordnung für Warm- und Kaltwasser korrekt erfolgt. Hierfür sind die jeweiligen Schläuche und Verbindungen mit einem blauen und roten Ring gekennzeichnet. Danach ist nur noch die Verbindungsherstellung des Ablaufs erforderlich und (sofern vorhanden) der Anschluss des Geschirrspülers an das Rohrsystem.

Das Kochfeld muss hingegen nur in die hierfür vorgesehene Aussparung gelegt und zuvor noch mit dem Stromanschluss verbunden werden. Dank Steckverbindung ist dies ohne Probleme ganz einfach möglich.

Was tun bei einer Eckplatte?

Eine sogenannte L-Küche setzt sich aus mehreren Arbeitsplatten zusammen, die an zwei Wänden entlang laufen. Um diese in der Mitte korrekt miteinander zu verbinden, gibt es mehrere Möglichkeiten:

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  • Einsetzen eines Eckstücks
  • Platten mittels Verbindungsprofil montieren
  • Gehrungsschnitt (45 Grad) vornehmen

Die wohl einfachste Methode ist das Einsetzen eines Eckstücks, da hierbei zwei gerade Schnitte erforderlich sind und das passende Eckstück einfach in die Mitte gesetzt wird. Unterdessen erfordert die Erstellung einer Gehrung spezielles Werkzeug und ein genaues Messverhalten. Im Idealfall überlässt man diese Aufgabe dem Fachmann, sofern man sich nicht sicher ist, wie die Montage korrekt erfolgt.

Vor- und Nachteile der eigenen Montage

Wer die Arbeitsplatte selbst in der Küche montiert, hat sowohl Vor-, als auch Nachteile. Diese möchten wir nachfolgend zusammenfassen:

  • Kosten für den Fachmann entfallen.
  • Eigene Gestaltungsmöglichkeiten vorhanden.
  • Mit etwas Hilfe relativ leicht zu bewerkstelligen.
  • Speziell bei L-Küchen ist die Hilfe eines Fachmanns oft unabdingbar.
  • Hierfür wird außerdem meist Spezialwerkzeug benötigt.

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